Pizzateig – original italienischer – ein Update

Mein Pizzarezept orientiert sich an der EU-Verordnung PIZZA-Neapoletana sowie an den Empfehlungen von Molino Caputo, der Mühle in Neapel, aus der das beste Mehl für Pizza stammen soll. Ich habe es mehrfach getestet und auf haushaltsübliche Mengen umgerechnet.

Für 3 Pizzen nimmt man:

  • 500 g sehr gutes kleberschwaches Mehl (in Deutschland Type 405; in Italien Tipo 00; idealerweise Pizzamehl von Molino Caputo)
  • 275 g – 285 g Wasser (je nach Mehl)
  • 1 g (richtig 1!) frische Hefe (wer es nicht wiegen kann: ein Stück so groß wie eine grüne Erbse)
  • 13 g Salz
  • 1 – 3 EL Olivenöl

Im zimmerwarmen Wasser die Hefe auflösen und mit dem Mehl vermischen. So lange kneten, bis alle Zutaten gut gemischt sind. Dann Salz und Olivenöl einkneten. Alles zusammen gut 5 (besser 10) Minuten kneten, bis der Teig weich und elastisch ist. Mit Hand den Teig mehrere Male gegen eine Arbeitsplatte schlagen, auseinander ziehen und wieder zu einer Kugel formen.

Die Kugel gut mit Olivenöl einstreichen und zugedeckt in einer Schüssel bei Raumtemperatur 2 Stunden fermentieren lassen.

Wieder aus der Schüssel nehmen und den Teig dritteln und die Stücke rund wirken. Erneut mit Olivenöl einstreichen und weitere 6 Stunden fermentieren lassen.

Nun kann der Teig verwendet werden. Der Teig enthält extrem wenig Hefe. Aus diesem Grund ist er 1. geschmacklich deutlich besser als schneller Hefeteig. 2. Lässt er sich sehr lange noch lagern. Auch wenn man ihn noch ein paar Stunden liegen lässt geht er nicht zu stark auf.

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