Rosenhof Ergolding bei Landshut

Der wegen seiner Kuchen so vielgerühmte Rosenhof zeigte an einem normalen Dienstagabend im Restaurantbetrieb seine Schattenseiten. Die Karte: wenig innovativ bis langweilig (Wiener Schnitzel, Grillteller, Salat mit Putenbrust um nur einige zu nennen).

Im recht leeren Gasthof mit zugegeben rustikalem und recht angenehmem Ambiente bestellten wir Grillforelle, Käsespätzle und einen Schlemmerteller.

Die Bedienung war freundlich und kompetent. Bei der Hauptsache, dem Essen, vermisste man den gleichen Pfiff wie bei der Gestaltung der Karte. Der Fisch war statt gegrillt, nur Müllerin Art, dazu wenig gewürzt. Den Beilagen, Grillgemüse und Salzkarofffeln, schmeckte man ihre aufgewärmte Vergangenheit deutlich an.

Das Fleisch am Schlemmerteller war zu durchgebraten, sprich trocken, die Soße Standard und die Spätzle, ebenso wie die beim Kinderkeller, bestanden aus einem Fertigprodukt.

Den größten Schwachpunkt stellte der Beilagensalat zu den Käsespätzle dar. O-Ton unser 6-Jähriger Sohn: Der Salat schmeckt aber nicht gut. Kein Wunder, wenn die Küche trotz eines überwiegend leeren Gastraumes auf Fertigdressing zurückgreifen muss.

Wir monierten nur einen Teil der Mängel und das auch nur in vorsichtigem Ton. Die unprofessionelle Antwort der Restaurantchefin war „Unser Chefkoch hat gerade Urlaub“.

Unser Fazit: Trotz schönem Ambiente und guter Lage am See überzeugte das Essen auf ganzer Linie nicht. Auch das Management scheinte unmotiviert und wenig auf Gastlichkeit eingestellt.
Leider können wir nichts Besseres schreiben. Aber wir sind wenigstens ehrlich.